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	<title>Pauline Krätzig</title>
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	<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 11:21:15 +0000</pubDate>
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		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 11:21:15 +0000</pubDate>

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		<title>about me</title>
				
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 14:26:29 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin
&#60;img width="640" height="426" width_o="640" height_o="426" src_o="https://cortex.persona.co/t/original/i/3150a9c1bd72828099e7b29061e2855a8adbffbc6bc3da8e1f059c9be4fde6de/Foto-am-26.05.16-um-14.51--2.jpg" data-mid="1369690" border="0" data-scale="38"/&#62;&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;
Von mir aus könnten wir uns diesen Teil „über mich“ auch sparen. Ich halte mehr davon, Menschen beruflich danach zu beurteilen, was sie produzieren. Was interessiert, wo ich studiert, voluntiert, gearbeitet habe, wenn ich weder Talent, noch Können, noch Ehrgeiz besitze. Spannender wäre noch, welche Vorgesetzten mir das Schreiben bis heute nicht auszutreiben vermochten, und dass ich mir diese langsam ausblutende Branche trotz konstanten Vitamin B-Mangels meinerseits und „Sorry, kein Budget“ kundenseits immer noch antue.&#38;nbsp;
Natürlich könnte ich mir hier auch ganz findig in der dritten Person verbal ein Denkmahl setzen, leider deckt mein Charakter Selbstbeweihräucherung nicht ab. Alles, was es über mich zu wissen gibt, ist in und aus meinen Texten zu lesen. Kann ich nur empfehlen.
PS: Buy My Book &#38;nbsp;

&#38;nbsp; &#38;nbsp; mail@paulinekraetzig.de

&#38;nbsp; &#38;nbsp; @pollypropylen 


 &#38;nbsp; &#38;nbsp; www.s-c-d.org

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		<excerpt>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Von mir aus könnten wir uns diesen Teil „über mich“ auch sparen. Ich halte...</excerpt>

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		<title>BUY MY BOOK</title>
				
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 19:40:12 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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 Verliebte Literaten
Wie die Liebe die Literatur beflügelte. 14 Porträts von Schreibenden


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Copyright © 2020Pauline Luisa KrätzigAll rights reserved.</description>
		
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		<title>meinTirol / Ein großer Wurf</title>
				
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 11:28:03 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin

	 
	



Ein großer Wurf
Reportage über eine der ältesten Sportart im Alpenraum

Es ist Ende Juli in Alpbach, später Nachmittag, das Wetter durchwachsen. Über dem Tal türmen sich dunkle Wolken auf, Wasserteilchen wirbeln darin umher, reiben sich, stoßen gegeneinander, zerstäuben wieder, laden sich positiv, negativ, elektrisch auf, ein gewaltiger Kurzschluss braut sich zusammen. Am Ende des Tals wirbeln Menschen in einem großen Zelt umher, reiben sich, stoßen gegeneinander, entladen ihre Energie, heizen die Atmosphäre auf, entfachen ein rauschendes Grölen, Zurufe durchbrechen die dumpfe Hitze: „Los, Maxi!“ – „Knie anzieh’n!“ – „Rechte Hand, außen greifen, pass auf an der Seite!“ – „Den anderen Fuß!“ – „Dreh auf!“ – „Geh rein, XXX!“... Aber nein, hier eskaliert keine Volksfest-Schlägerei. Hier wird gerade tosend eine Tradition zelebriert: das Ranggeln. 


GUMMIKÖRPER &#38;amp; GEDULD


Viele Jahrhunderte vor Christus hatte sich der Ringkampf von Griechenland aus zuerst in Italien, dann in Westeuropa verbreitet. Über die Jahrhunderte nach Christus reifte der antike Wettkampf im Alpenraum zu zwei Varianten: dem Schwingen in der Schweiz und dem Ranggeln in Salzburg, Bayern, Südtirol und Tirol. Und hier sind wir nun: Bei der Tiroler Landesmeisterschaft, auf der soeben ein junger bulliger Ranggler mit zerzausten Locken seinen perplexen Gegner am Kragen zentrifugal in die Knie schleudert. 


Alle vier Vereine Tirols sind an diesem Tag am Start, 45 Ranggler zwischen fünf und 50 Jahren aus dem Alpbachtal, Zillertal, Brixental, Iseltal. Zuerst treten die Jüngsten an, immer zwei Paare auf dem acht mal neun Meter großen Mattenfeld. „Tirola Kola“ getankt, Hosenstall zu, Anpfiff, eiliges Abklatschen, Angriff. Den Gegner zu packen kriegen, aus dem Gleichgewicht bringen und innert sechs Minuten mit beiden Schulterblättern aufs Kreuz legen. Man hört leises Stöhnen, Klatschen und Quietschen schwitziger Hände und Füße. Man sieht kleine Gummikörper unter Hochspannung, die sich bäuchlings am Hosenbund zerren, mit rosaroten Köpfen ineinander stemmen. Man gefühlsschwankt zwischen Rührung und Respekt. Fünf Minuten haben die Schüler- und Jugendklassen Zeit, um den Gegner in den Griff und auf die Matte zu bekommen. Wer das für kurz hält, kann ja solang in den Unterarmstütz gehen – eine von sehr vielen knackigen Übungen, mit denen sich die Ranggler auf den Kampf vorbereiten. 


Die Mannschaft der „Union Matrei“ trainiert im winzigen Turnraum einer Volksschule. Seit jeher schickt die „Rangglerhochburg“ in Hohen Tauern berüchtigte Gegner in den Ring. Seit 28 Jahren kümmert Vereins-Obmann Franz Holzer sich um den Nachschub. 15 Buben von fünf bis zwölf auf einem Haufen sind keine Spazierfahrt. Aber Franz ist Busfahrer und hat schon chaotischere Truppen ans Ziel gebracht. Davor war er Bäcker, 35 Jahre lang, was seine Mordsgeduld erklären dürfte. Ohne sie geht ein Teig nicht auf, und erst recht keine Persönlichkeit. Die Eltern haben vollstes Vertrauen in den Mann, der hyperaktive, hitzige Kinder in selbstbewusste, ausgeglichene Charakterköpfe mit beachtlicher Nacken- und Rumpfmuskulatur verwandelt. Es mag widersprüchlich klingen, aber Rangeln, mit einem und zwei G, ist Eskalations-Prophylaxe. Kinder lernen mit Niederlagen umzugehen ohne auszurasten. Beim Ranggeln lernt man das Scheitern besonders schnell, denn die Kämpfe sind kurz, man fällt, steht wieder auf, packt neu an, fällt erneut, steht wieder auf... Frust und Selbstmitleid sind gleich vergessen, tränenverzerrte Gesichter klaren im Nu wieder auf. Sofern eine feinfühlige Respektperson wie Franz die Kinder emotional auffängt, anleitet und einschreitet, wenn jemand ausgelacht wird oder zu kurz kommt. [...]
&#38;nbsp; &#38;nbsp;
Copyright © 2020Pauline Luisa KrätzigAll rights reserved.</description>
		
		<excerpt>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin  	  	    Ein großer Wurf Reportage über eine der ältesten Sportart im Alpenraum  Es ist Ende Juli in Alpbach, später...</excerpt>

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		<title>NZZaS / Hochgegessen</title>
				
		<link>http://paulinekraetzig.de/NZZaS-Hochgegessen</link>

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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 11:03:37 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin

	 
	



 Hochgegessen

Mein kulinarischer Aufstieg von 3-Sterne-Gefrierfach auf Sterneniveau

Ich habe mir als Jugendliche krass oft die Fresse verbrannt. Dann schmerzhechelnd die verbrühte Haut mit der Zunge vom Gaumen gerollt und die offene Wunde wieder gierig in einem ofenheissen Baguette «Tomate &#38;amp; Fromage» versenkt. Oder in dampfenden Country Potatoes, oder in einer brodelnden Lasagne aus der Mikrowelle oder einem Camembert mit Teflon-Kruste aus der Pfanne. Alles aus der Tiefkühltruhe. Wie hatte es soweit kommen können? Nachdem ich meine Geburt extra mühsam 86 Stunden herausgezögert hatte, so lange, bis am 21. April die Sonne aus dem Widder in das Sternzeichen Stier wechselt. Stiere wie ich sind Genussmenschen, Gourmands. Fine Dining war meine Bestimmung! Davon war ich 16 Jahre später Galaxien entfernt. 

 
Entweder blüht der Geschmackssinn in der Kindheit voll auf, oder halt nicht. Essverhalten ist ja erlernt. Ich war als Kind mit meinen drei Geschwistern oft bei meinen Grosseltern. Dort galt zwar: Probieren ist Pflicht, erst dann darf man «Iiih!» finden – nur kochte meine Omama nicht gerne. Sie hasste es sogar ein bisschen, war aber nun mal die Frau im Haus. Wir Enkel bekamen deshalb vor allem Kindergeschmacksgaranten vom Backblech, mittlere Schiene: Fischstäbchen, Kartoffelpuffer, Pommes. Zuhause beschloss meine kochbegabte, aber -faule Mutter eines Tages, dass wir als Schulkinder alt genug seien, uns selbst zu füttern. [SP1] [plk2] Als Teenager mit 20 Euro Taschengeld habe ich mich natürlich nicht für vielseitige Rezepte, lange Einkäufe und teure Zutaten entschieden. Die Nahrungsaufnahme musste schnell gehen, wenig kosten und sollte meine gequälte pubertierende Seele mit Dopamin sedieren. Da meine Generation Y die erste war, der die Lebensmittelindustrie vom Abstillen an in grossem Stil aromatisiertes, geschmacksverstärktes Convenience-Food vorgekaut hat, bestand mein Speiseplan also aus Pizza Margherita im 3er-Pack aus dem Gefrierschrank, dazu gutscheinbogenweise McDonalds-Spar-Menüs und Schokolade, max. 45 % Kakao. Runtergespült habe ich meine Pubertät mit Eistee im 2-Liter-Tetrapak, Discounter-Cola, Malibu-Maracuja und Wodka-O. Jeder Schluck, jeder Bissen galt dem Wachstum – raus aus der hormonellen Höllenfahrt. Und obwohl der Körper aus Junk-Food wenig Nützliches bauen kann, wurde ich trotzdem gross. Nur voll entfalten konnte ich mich im Sinne meines selbstinduzierten Schicksals nicht. Wie auch. Meine Zunge war ziemlich früh so ziemlich jeden künstlichen Zusatzstoff gewohnt. Zur Volljährigkeit waren die Knospen in meinem Mundraum verkokelt und verkümmert. Ich fing quasi bei null an. [...]
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Copyright © 2020Pauline Luisa KrätzigAll rights reserved.</description>
		
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		<title>Impressum</title>
				
		<link>http://paulinekraetzig.de/Impressum</link>

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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 08:51:40 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Impressum&#38;nbsp;


Pauline Luisa Krätzig
Isartorplatz 380331 Muenchen+49 176 60 80 93 62mail@paulinekraetzig.dewww.paulinekraetzig.de

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		<title>Interview Jasmin Sibel</title>
				
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 10:32:25 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin
 
	


Sie will doch nur spielen

Interview mit Deutschlands erfolgreichster Gamerin auf Youtube Jasmin Sibel aka “Gnu”&#38;nbsp;
[...] 
Liegt ihr auch mal bräsig wie Wale am Strand? 
Mein letzter Urlaub war vergangenen August, den nächsten plane ich im April. Aber wenn ich freinehme, muss ich den Content für diese Zeit vorproduzieren, sitze die Wochen vor der Abreise bis drei, vier Uhr morgens am PC. Vor eineinhalb Jahren wurde ich schon im Flieger nach Kreta krank. Ich kann halt nicht einfach sagen: „Tschau, ich bin jetzt fünf Monate weg, gibt nix mehr zu sehen!“ Meine Community würde mir das verzeihen, aber der Algorithmus nicht. Gerade im Gaming ist es extrem, wenn du weniger postest, ich glaube, weil Gaming auf YouTube die meisten User hat. Als ich meinen Zweitkanal eröffnet habe, wusste ich, mein Hauptkanal muss jetzt leiden. Sobald ich von fünf Videos auf drei runtergegangen bin, wurden meine Videos sofort weniger angezeigt, das dauert dann wieder Monate, bis sich das bessert. Deshalb mache ich oft lieber gar keinen Urlaub.

 Uff.
Ich weiß, ich sollte einen Mittelweg finden. Entweder andere Kollegen einspringen lassen, oder zumindest weniger hochladen. Aber ich bin echt besser geworden! 

 Wie denn?
Ich habe mir selbst „radikale Ehrlichkeit“ verschrieben. An manchen Tagen will ich auch nur rumliegen oder merke: „Heut’ geht nix. Bin heut’ nicht lustig.“ Ich erzähle online auch fast alles. Wenn meine Laune mies ist, das passiert mindestens einmal im Monat, weiß das jeder im Stream. Ich spiele den Leuten kein Happy Life vor. Und das wissen die Leute auch zu schätzen. 
 
Das verlangt alles ganz schön viel Disziplin.
Und Durchhaltevermögen, vor allem am Anfang. Viele jammern nach einem Jahr: „Ich hab’ nur zehn Zuschauer.“ Das ist gut! Manche Kollegen, die heute groß sind, hatten ein Jahr lang null Zuschauer. Der Vorteil an einer kleinen Reichweite ist außerdem, dass du dir noch viel mehr Fehler erlauben kann, die du vor großem Publikum lieber nicht erleben willst. 
Jeder hat sein eigenes Tempo, lasst euch nicht von anderen verunsichern. Als ich ein Jahr mit meinem Partner nach Australien gezogen bin, meinten auch angebliche Experten, das würde meiner Karriere als Content Creatorin schaden. Ich habe den Abstand aber gebraucht und auf mich gehört. Meine Abo-Zahlen sind stabil geblieben. Jeder hat sein eigenes Tempo. Und einige schießen nur deshalb an dir vorbei, weil sie von anderen gepusht werden. Egal, ich hab’s auch geschafft, ohne Connections und groß Ahnung vom Business, und obwohl ich die großzügigen Angebote männlicher Creator für Reichweite gegen Sex abgelehnt habe. 

Bei dir klingt das so leicht: Augen zu und durchhalten!
Dass ich so gelassen bin, habe ich mir auch erarbeitet. Ich habe rechtzeitig damit angefangen, mir andere Standbeine aufzubauen, das vergessen die meisten. Das solltest du machen, wenn du gerade im Hype bist.&#38;nbsp;Auch mit dem Wissen,&#38;nbsp;dass nach jedem Hype immer ein Down kommt, das ist normal, auch das muss man aushalten.&#38;nbsp;Als ich gemerkt habe, der Hauptkanal läuft richtig gut, habe ich einen Zweitkanal aufgemacht. Als der super lief, kam mein Drittkanal, dann Twitch, Instagram, Twitter, TikTok – so viele Standbeine, dass ich sicher sein konnte,&#38;nbsp;dass ich in den nächsten Jahren gut über die Runden komme, mein Team bezahlen kann. 

 Dafür, dass du Strategiespiele nicht magst, bist du ziemlich zielstrebig.
Ich bin sehr ehrgeizig. Meine Eltern haben mich immer unterstützt, mir aber auch beigebracht: Nichts fliegt einem zu. Die Welt wartet nicht auf dich, du musst dich darin beweisen. Ich setze mir permanent neue Ziele, auf die ich hinarbeiten kann. Ich plane drei bis fünf Jahre in die Zukunft, wo ich mich sehe: &#38;nbsp;Habe ich dann Kinder, möchte ich neuen Content bringen oder einen neuen Kanal aufbauen, was gab's noch gar nicht... 

[...]
 
Copyright © 2020Pauline Luisa KrätzigAll rights reserved.</description>
		
		<excerpt>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin   	   Sie will doch nur spielen  Interview mit Deutschlands erfolgreichster Gamerin auf Youtube Jasmin Sibel aka...</excerpt>

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		<title>Alles ist Sternenstaub</title>
				
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 10:01:22 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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Alles ist Sternenstaub

Mittwochabend, 18 Uhr. Ganz Deutschland will nur nach Hause und Feierabend. Ganz Deutschland? Nein! Eine kleine Gesellschaft hört sich etwas über Konvektionsströme und Mykorrhiza an.Beatrice Voigt baut Sony-Notebook und Bose-Boxen nicht auf. Beatrice Voigt lässt aufbauen. Sie steht hinter Daniel, einem Mitarbeiter im „Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke“, und beobachtet, wie er ihre Power-Point-Präsentation auf die Leinwand bringt. Er bringt es. „Voilà!“ ruft Voigt enthusiastisch in die Runde. 24 ergraute Köpfe regen sich nicht.

Es gibt Vorträge über „Antike und moderne Ringkunst im Vergleich“ und Führungen zur „Selbstdarstellung des starken Geschlechts“. Es gibt aber auch Vorträge über „Boden zwischen Mythos und Wirklichkeit“. Wen interessiert das?

Zwei Dutzend Menschen sind heute gekommen, um mit Voigt einen „choreographierten Wahrnehmungsspaziergang“ zu machen und den Boden als „dünnhäutiges Lebewesen“ kennenzulernen. Laut Webseite ist Voigt Mitunterzeichnerin des Tutzinger Manifests zur Stärkung der kulturell-ästhetischen Dimension Nachhaltiger Entwicklung, und Mitglied des Deutschen Werkbunds in Bayern. Sie kuratiert für Klimaschutz, könnte auf den ersten Blick aber auch die reiche und schöne Schwester von Harry Potters Wahrsagen-Lehrerin sein. Sie trägt goldenen Lidschatten, goldene Teller an Ohren und Hals, eine große melierte Brille und die Frisur von Oprah Winfrey. Voigt mustert ihre Audienz voller Zuneigung. Dann gibt sie eine&#38;nbsp;&#38;nbsp;massivsilberne Schale durch das Sitz-U. Eine Art Klingelbeutel. Nur, Scheine klingeln nicht. Die Schale wandert von Kaschmir-Pullover zu Kaschmir-Pullunder. Ein Herr beschreitet den Raum, Seidenschal zu Woll-Sakko, nimmt auf dem einzigen Stuhl Platz, der knarzt, nimmt die Blicke wahr, stützt sein Kinn auf den Zeigefinger, nimmt Haltung an. Er sieht nicht nur aus wie ein Graf oder Gutsherr, er besitzt auch viel Land, sagt er. So ein Zufall, seine Nachbarin aus Rom ist auch hier. Sie ähnelt Brigitte Bardot, nur fehlen ihr dazu 50 Kilo und im zerzausten weißen Haar klemmt keine Blume, sondern eine Armani-Brille. „Ich bin wegen Bea hier“, sagt sie. „Ich bin wegen Boden hier“, sagt er. „Welchen Booten?“. Dann spielen sie Besitz-Quartett: „Ich habe schon zwölf Enkel“, sagt die Dame. „Ich drei, aber zwei kommen gerade. Ich hole auf“, kontert der Graf. Die Dame besitzt 40 Olivenbäume. Stich.

„Wo ist mein Daniel?“, flötet Voigt. Daniel löst sich aus dem Türrahmen, löscht das Licht. Von sechzehn Deckenleuchten scheint eine auf Voigt. Der Vortrag beginnt, kommt vom Boden auf Menschen, über Menschen auf Heimat, von Heimat auf Schleimpilze. Ein vierminütiger Film zeigt, wie sich eine gelbe Masse im Zeitraffer über Holzpilze ausbreitet. „Wir bleiben hier in einer Metaebene“, sagt Voigt. Nicken in der Runde. „Alles, was hier ist, kommt aus dem All. Alles ist Sternenstaub.“ Dann liest sie ein Gedicht ab: „Wie schön bist du, Erde, und wie erhaben!“ Es folgt ein Film über Wasser, das sich in einer Wurzel ausdehnt. „Dem Boden schenken wir viel zu wenig Beachtung, und denken nur: Das macht der Landschaftsarchitekt schon.“ Nicken. Bekanntes Problem. Es folgt ein „zauberhafter Filmausschnitt“ über eine Milbe. Voigt will Empathie für die „hübsche Tänzerin“ wecken, die aus Scheiße Humus macht. Irgendetwas im Bild bewegt sich. „Es passiert ja eigentlich nichts. Aber ist das nicht toll?“, sagt Voigt. Ein Stuhl knarzt.

Der Graf erhebt sich und schreitet zum Catering: drei Flaschen Adelholzener und Weingläser auf einem Holztisch. Das Prickelwasser ist neben BMW, Microsoft und der Stadtsparkasse Bad Pyrmont einer von zwölf Sponsoren, die Voigt für ihre Kunst- und Kulturprojekte verzaubern konnte. „Freuen Sie sich an den schönen Bildern!“, sagt sie bei einer Folie mit Mikroskop-Aufnahmen von Pilzen oder Wollmäusen. Tipp, Tipp, Tipp. „Ich glaube, ich muss mich ein bisschen beeilen“, sagt Voigt plötzlich mitten im Vorlesen einer Folie. Der Graf nickt in seinen Finger. Dann wird es interessant. Das Bild von einem Trüffel erscheint. Überschrift: Trüffel. „Weiß jemand, was das ist?!“, fragt Voigt, und antwortet selbst: „Ein Trüffel, ein Trüffel, ein leckerer Trüffel!“ Nicken. „Ich glaube“, zieht Voigt als Fazit, „Der Schlüssel zu allem ist die Liebe!“ Dann stöckelt sie in das U zur Diskussionsrunde und erzählt von ihrem Buch „BodenLeben“ für 48 Euro. Sie hat es vor drei Jahren selbst verlegt und man kann es heute kaufen. Plötzlich fällt ihr ein, dass sie die „Dessert-Präsentation“ ihrer Freundin Simone aus Hannover – „Genuine Burgundertrüffel im Original Erdbodenbett auf handgewebtem Damast, serviert auf Silbertablett“ – noch zeigen wollte. Ein Silberteller mit Trüffeln geht durch die aufgeregte Runde. Rücken strecken sich. Augen entfalten sich. Kinne schälen sich aus Händen. Hände greifen nach Trüffeln. Das Bild eines Fellhaufens auf Erde mit der Bildunterschrift: „Forschungsassistentin Fräulein Lori bei Grabung“ erheitert die Gäste. „Es waren interessante Aspekte dabei. Sie redet halt einfach schlecht“, sagt der Graf – er philosophiert es. „Man könnte noch eine Sequenz aus der RTL-Sendung Adam sucht Eva einbauen, da spielen Boden und Klima ja auch eine Rolle, sonst könnten die nicht so rumlaufen.“ Er lacht zweimal. Es ist fünf vor acht. Den nächsten Vortrag hört er sich noch an. 
Copyright © 2020Pauline Luisa KrätzigAll rights reserved.</description>
		
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		<title>NZZ am Sonntag / Potaten</title>
				
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 08:32:00 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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		<description>Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin
 
	



Potaten statt Worte

Wir haben ein Problem: Uns geht die Energie aus. Doch, das ist ganz was Neues! Es geht um die Kartoffel. Wir sollten dringend die Erdapfelgewinnung fördern. Nicht nur um der Fritten willen.Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Kartoffel nicht, die kannte der Allwissende nicht. Niemand in Europa und im Orient kannte sie bis zur Neuzeit. Andernfalls hätten Eva und Adam sie mit blossen Händen aus dem Garten Eden gegraben und in heissem Bio-Rapsöl goldgelb frittiert, anstatt in den sauren Apfel zu beissen. Eine Postkarte von 1900 reimte sich das ähnlich zusammen: «Der Adam hätt’ im Paradies den Apfel nicht probiert, wenn Eva ihm zur gleichen Zeit Thüringer Klöss serviert.» Oder Schweizer Rösti. Oder Gratin, Kroketten, Gnocchi, Püree. Der Apfel aus der Erde ist keine verbotene Frucht, auch keine Wurzel des Bösen, sondern bota-nisch gesehen eine Knolle. Sein Verzehr bringt keine Erkenntnis, er ist eine Offenbarung! Kartoffeln sind dermassen delikat und vielfältig. Den Illustrierten dieser Welt werden niemals «Die besten Rezepte &#38;nbsp;mit Kartoffeln» ausgehen. Oh Gott, wir haben dem Kolonialismus einfach so viel zu verdanken [...]
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		<title>Innovator / Ideo</title>
				
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		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:34:22 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Pauline Krätzig</dc:creator>
		
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	Pauline Luisa KrätzigFreie Journalistin

	 
	



Wie man Zukunft designt

Seit über 30 Jahren hat der Design- und Innovationsberater IDEO einen Heidenspaß dabei, Unternehmen weltweit auf Zukunftskurs zu bringen. Ein Gespräch mit IDEO-Partner Axel Unger: Wie man anderen das Fischen beibringt, dabei selbst progressiv bleibt und einem nie die Ideen ausgehen.


1980 spielten die Stanford-Absolventen David Kelley und Dean Hovey gerade seit zwei Jahren ihr Design- und Ingenieurbüro Hovey-Kelley in einer kleinen Seitenstraße in Palo Alto ein. Da klopfte Steve Jobs an. „Wir müssen eine Maus bauen“, sagte er. „Das klingt interessant“, sagte Hovey, der zuerst keine Ahnung hatte, was Jobs meinte: Sie sollten ein Computernavigationsgerät schaffen, das zuverlässiger und radikal kostengünstiger war als alle anderen auf dem Markt. Niemand weiß heute genau, warum die aufstrebende Apple Inc. ein kleines kalifornisches Start-up für diese saftige Aufgabe anheuerte. „Wir dachten, dass Steve vielleicht nicht genug Fleisch zu essen bekommt“, erinnerte sich Team-Designer Jim Sachs später, „aber für 25 Dollar die Stunde hätten wir ihm auch einen solarbetriebenen Toaster entworfen.“ Stattdessen entwickelten sie eines der kultigsten und maßgebenden Produkte von Apple. Aus einer Butterdose und einem Deo-Roller. Aber dazu später. 

So magisch und filmreif bis abwegig begann die Erfolgsgeschichte von IDEO, einem der weltweit erfolgreichsten und renommiertesten Design- und Innovationsberater, das 1991 aus Hovey-Kelley Design hervorging. Seitdem ist viel passiert. Gründerwellen umfluten die Märkte, Geschäftsmodelle veralten rasant. IDEO begann zu einer Zeit, als Unternehmen es sich noch leisten konnten, Innovation zu ignorieren. Der globale Wettbewerb nötigt sie heute dazu, sich ständig neu zu erfinden. Auch Traditions- und Familienunternehmen wie Bosch und Ford, deren Kernmärkte heute in China und den USA liegen. Nicht mal ein Marktführer wie Apple kann sich auf seinen Mäusen ausruhen [...]


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